Kameragestützte Erkennung von Lederkonturen und Löchern
Oberhalb der CUTTEC-Schneidmaschine
befindet sich ein Kamerasystem
zur optischen Erfassung der
aufgelegten Lederhaut.
Für eine zuverlässige Bilderkennung
ist eine gleichmäßige und
ausreichende Ausleuchtung
des Schneidtisches erforderlich.
Gleichzeitig muss das Transportband
einen deutlichen Kontrast
zum Leder aufweisen.
Die mit der Kamera verbundene
Software wertet die Aufnahme aus
und erkennt automatisch
die Außenkontur der Lederhaut
sowie vorhandene Löcher.
Automatische Konturerkennung
Die unregelmäßige Außenform
der Lederhaut wird
softwaregestützt erfasst.
Erkennung von Löchern
Vorhandene Löcher werden
als nicht nutzbare Bereiche
für die Schnittteilplanung erkannt.
Gleichmäßige Beleuchtung
Eine geeignete Ausleuchtung
unterstützt die zuverlässige
optische Erfassung.
Kontrastreiches Transportband
Ein deutlicher Kontrast
zwischen Leder und Untergrund
erleichtert die Erkennung
der Materialkonturen.
Qualitätsbereiche markieren und beim Nesting berücksichtigen
Nicht jeder Bereich einer Lederhaut
ist für jedes Schnittteil
gleichermaßen geeignet.
Besonders bei hochwertigen
Sichtteilen können unterschiedliche
Qualitätsanforderungen bestehen.
Mit verschiedenen Markierungen
lassen sich zusätzliche
Qualitätsbereiche auf der
Lederhaut definieren.
Diese Informationen werden
bei der digitalen
Schnittteilanordnung berücksichtigt.
Voraussetzung ist, dass die
entsprechenden Qualitätsanforderungen
auch in den Schnittdaten
der einzelnen Teile hinterlegt sind.
Qualitätsabhängiges Nesting
Die Nesting-Software kann
die markierten Qualitätsbereiche
der Lederhaut mit den
hinterlegten Qualitätsanforderungen
der Schnittteile abgleichen.
Dadurch lassen sich Teile
gezielt in geeigneten
Materialbereichen anordnen.
So werden neben der geometrischen
Form der Lederhaut auch
qualitative Vorgaben in
die Schnittplanung einbezogen.
Intelligentes Nesting für eine wirtschaftliche Materialausnutzung
Echtleder ist ein hochwertiger
Werkstoff. Eine möglichst
effiziente Nutzung der verfügbaren
Lederfläche ist deshalb
wirtschaftlich besonders wichtig.
Beim Nesting werden die benötigten
Schnittteile innerhalb der
erkannten Lederkontur angeordnet.
Dabei berücksichtigt die Software
die erfassten Löcher und,
sofern entsprechend definiert,
die unterschiedlichen Qualitätsbereiche.
Ziel ist eine möglichst gute
Materialausnutzung unter
Einhaltung der vorgegebenen
Qualitätsanforderungen.
Mehr als eine geometrische Schnittteilanordnung
Beim Leder-Nesting entscheidet
nicht allein, wie viele Teile
auf eine Lederhaut passen.
Ebenso wichtig ist,
dass die einzelnen Schnittteile
in Materialbereichen
mit geeigneter Qualität liegen.
Vom Auflegen der Lederhaut zum CNC-Zuschnitt
Der digitale Arbeitsablauf
verbindet die Erfassung
der Lederhaut mit der
anschließenden Schnittplanung
und CNC-Bearbeitung.
1. Lederhaut auflegen
Die Lederhaut wird
auf dem Transportband
der Schneidmaschine
positioniert.
2. Qualitätsbereiche markieren
Bei Bedarf werden
unterschiedliche
Qualitätszonen
entsprechend gekennzeichnet.
3. Lederhaut erfassen
Das Kamerasystem erfasst
die Lederhaut.
Die Software erkennt
Außenkontur und Löcher.
4. Schnittteile nesten
Die Schnittteile werden
unter Berücksichtigung
der erfassten Geometrie
und hinterlegter
Qualitätsanforderungen
angeordnet.
5. Schnittdaten vorbereiten
Die berechnete
Schnittteilanordnung
wird für den
CNC-Zuschnitt vorbereitet.
6. Leder zuschneiden
Die CNC-Schneidmaschine
bearbeitet die Lederhaut
entsprechend den
vorbereiteten Schnittdaten.
Typische Einsatzbereiche von CNC-Ledercuttern
Der automatisierte Lederzuschnitt
ist insbesondere dort interessant,
wo hochwertige Materialien
präzise und wirtschaftlich
verarbeitet werden müssen.
-
Automobilindustrie:
Lederteile für Fahrzeugsitze,
Kopfstützen, Armlehnen
und Innenausstattungen
-
Polstermöbelindustrie:
Lederzuschnitte für Sofas,
Sessel und andere Polstermöbel
-
Lederwaren:
Schnittteile für Taschen,
Koffer und weitere Lederprodukte
-
Industrielle Anwendungen:
Lederteile für technische
Produkte und individuelle
Fertigungsaufgaben
Welche Schneidmaschinenkonfiguration
geeignet ist, hängt unter anderem
von Material, Teilegrößen,
Produktionsmenge und
gewünschtem Automatisierungsgrad ab.
Vorteile der kameragestützten CUTTEC-Lederverarbeitung
Digitale Ledererfassung
Unregelmäßige Lederkonturen
und vorhandene Löcher
werden automatisch erkannt.
Qualitätsgerechte Schnittplanung
Markierte Lederqualitäten
können mit den Anforderungen
der Schnittteile
abgeglichen werden.
Wirtschaftliche Materialnutzung
Die Schnittteilanordnung
zielt auf eine möglichst
gute Ausnutzung der
verwendbaren Lederfläche.
Reproduzierbarer CNC-Zuschnitt
Die vorbereiteten Schnittdaten
bilden die Grundlage
für eine präzise
maschinelle Bearbeitung.
Ledercutter von CUTTEC – Kamera, Nesting und CNC-Schneidtechnik
Mit der kameragestützten
Erfassung von Lederkonturen
und Löchern sowie der
Berücksichtigung unterschiedlicher
Qualitätsbereiche beim Nesting
bietet CUTTEC eine Lösung
für den automatisierten
Zuschnitt natürlicher Lederhäute.
Wir unterstützen Sie
bei der Auswahl einer
geeigneten Maschinenkonfiguration
für Ihre Materialien
und Produktionsanforderungen.
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